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Linz/Eggelsberg. Die knapp 2400 Einwohner zählende Gemeinde Eggelsberg im Innviertel wird einer der fünf wichtigsten Forschungsstandorte des Schweizer Industrieriesen ABB: Der Konzern investiert 100 Millionen Euro in den vor einem Jahr übernommenen oberösterreichischen Steuerungshersteller Bernecke + Rainer Industrie-Elektronik (B&R). 1000 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Die Pläne wurden am Freitag präsentiert. Der Spatenstich ist noch für heuer geplant, 2020 soll das Zentrum, in dem unter anderem zu den Themen künstliche Intelligenz sowie Maschinen- und Fabrikautomation geforscht wird, fertig sein.

 

Innovations- und
Bildungscampus in Eggelsberg

 
Es handle sich um die "bisher größte organische Investition in die Industrieautomation" in der 130-jährigen Geschichte von ABB, so der Konzern. In dem "Innovations- und Bildungscampus" sollen Cloud-vernetzte Maschinen und Roboter autonom produzieren.

 

 

ABB gebe jedes Jahr 1,4 Milliarden Dollar (1,14 Milliarden Euro) für F&E aus, so CEO Ulrich Spiesshofer in einer Pressekonferenz. Eggelsberg rücke nun in die Top fünf der ABB-Innovationsstandorte auf. Die anderen liegen in Shanghai, den USA, der Schweiz und Indien. ABB ist in mehr als 100 Ländern vertreten und beschäftigt 132.000 Mitarbeiter, B & R rund 3500.

 

https://www.wienerzeitung.at


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