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Fügen, Lieksa – Die Tiroler Binderholz-Gruppe hat im finnischen Städtchen Lieksa nahe der russischen Grenze ein Hobel- und Leimbinderwerk gekauft. Übernommen wurde der Standort von der finnischen Holzfirma Anaika Wood Group.

 

Das Tiroler Unternehmen hatte bereits vor fast genau einem Jahr in Finnland groß zugekauft: Damals wurden zwei Sägewerke übernommen, eines ebenfalls in Lieksa und ein zweites im nahegelegenen Nurmes. Beide Standorte liegen in der Region Nordkarelien in Mittel-Ost-Finnland und gehören inzwischen zur Binder-Firma „Binderholz Nordic Oy“. Dieses Unternehmen hat nun auch das weitere Hobel- und Leimbinderwerk gekauft. Zum Preis äußerte sich das Unternehmen nicht.

 

Ende März soll das Geschäft abgeschlossen werden. Übernommen wird der gesamte Maschinenpark und alle 36 Mitarbeiter, hieß es. Die Produktionskapazität soll steigen, „weitere Optimierungen“ seien mittelfristig vorgesehen. Kurzfristig soll auch ein Pelletswerk errichtet werden, wurde erklärt. Binderholz wolle mit dem Zukauf seine Position in der Weiterverarbeitung am Weltmarkt ausbauen. Abgezielt wird vor allem auf Asien und die USA. Die finnischen Standorte sollen sukzessive modernisiert und die Säge- und Trockenkapazitäten ausgebaut werden, hieß es.

 

Binderholz hat fünf österreichische Standorte in Fügen, Jenbach, St. Georgen, Hallein und Unternberg sowie noch zwei bayerische Werke. Insgesamt werden 1400 Mitarbeiter beschäftigt. (wer)

 

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