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Die Tiroler Binderholz-Gruppe steht vor dem Kauf der deutschen Klenk Holz mit 1000 Mitarbeitern.

 

Fügen, Oberrot – Die Tiroler Binderholz-Gruppe hat mit der The Carlyle Group verbindlich die Übernahme des deutschen Säge- und Holzverarbeitungsunternehmens Klenk Holz AG mit Hauptsitz in Oberrot im Bundesland Baden-Württemberg vereinbart.

 

Der Kaufvertrag sei gestern unterzeichnet worden, der Kaufpreis wurde nicht bekannt gegeben. Noch stehe jedoch das „Okay“ der Kartellbehörden aus, mit dem Anfang November gerechnet werde.

 

Der Tiroler Holzkonzern bezeichnet den Zukauf als „Meilenstein“. „Klenk Holz passt perfekt zur Binderholz-Gruppe“, sagt Binderholz-Chef Reinhard Binder. Klenk Holz genieße einen hervorragenden Namen, weshalb auch die Marke weitergeführt werde. Durch den Zukauf könne zudem der wachsende Bedarf an Schnittholz für die Weiterverarbeitungsstandorte der Binderholz-Gruppe sichergestellt werden.

 

Für die drei Standorte seien bereits ein weiterer Ausbau und Investitionen geplant.

 

Die Binderholz-Gruppe zähle mit dieser Übernahme zu den größten Schnittholzproduzenten Europas. 2017 werden über 5 Mio. Festmeter Rundholz in den sieben Sägewerken in Österreich, Deutschland und Finnland verarbeitet. Insgesamt zählt Binderholz zwölf Standorte, an denen 2530 Mitarbeiter beschäftigt werden. Mit dem Zukauf steige der Umsatz auf mehr als 900 Mio. Euro, erklärt das Unternehmen.

 

Klenk Holz habe zuletzt mit seinen rund 1000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 400 Mio. Euro erzielt.

 

www.tt.com


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