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Für Außenstehende kommt die Mitteilung überraschend: In dem kleinstrukturierten Büromöbelmarkt in Österreich kommt es zur großen Konsolidierung. Erhard Grossnigg, der mit Martin Bartenstein den in eine Schieflage gekommenen Büromöbelbauer Bene aus Waidhofen im März 2015 übernommen hatte, kauft nun Hali und wahrscheinlich auch Svoboda. Für die Svoboda-Anteile gibt es eine Option, heißt es in einer Presseaussendung. Svoboda hat vor wenigen Tagen Insolvenz angemeldet und gehörte bis zu Jahresbeginn den Hali-Eigentümern. Zu Grossnigg gehört bereits der Büromöbel-Bauer Neudoerfler. 

 

Käufer von Hali ist die BGO Holding, die zu je 50 Prozent im Eigentum der Bartenstein Holding GmbH und der Austro Holding GmbH von Grossnigg steht. 

 

Hali erwirtschaftet einen Umsatz von rund 45 Millionen Euro pro Jahr. Mehr als 230 Mitarbeiter sind am Standort Eferding und in den sieben Vertriebsniederlassungen österreichweit beschäftigt.

 

"Mit dem Erwerb von Hali und dem möglichen von Svoboda vereinen wir in der BGO zwei weitere Unternehmen des Büromöbelmarktes. Mit diesem Schulterschluss schaffen wir eine Gruppe von europäischem Format"", wird Grossnigg zitiert. Der bisherige Haupteigentümer von hali, Siegmund Gruber, wird Beirat der BGO.

 

Die BGO Holding GmbH hält 100 Prozent der Anteile an der Bene GmbH und 100 Prozent an der Neudoerfler Office Systems GmbH. Im Jahr 2016 beschäftigte Bene 746 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz in Höhe von rund 151 Millionen Euro. Neudoerfler Office Systems, mit Sitz in Neudörfl an der Leitha, beschäftigte im Geschäftsjahr 2016 269 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz in Höhe von rund 44 Millionen Euro.

 

Wettbewerbsrechtlich wird der Deal geprüft.

 

 

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