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Der Sportmodehersteller Löffler blieb 2016 auf Wachstumskurs. Das Unternehmen mit Sitz in Ried im Innkreis steigerte seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 24,8 Millionen Euro. Das ist ein Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Jahr zuvor.

 

"Der kalte und schneereiche Jänner war eine große Hilfe", wird Geschäftsführer Otto Leodolter in einer Aussendung zitiert. Vor allem bei der Wäsche habe es in diesem Monat viele Nachbestellungen gegeben. 17.000 Teile wurden zusätzlich produziert. Das habe den Umsatz in die Höhe getrieben.

 

Wie der Umsatz verbesserte sich auch das Ergebnis: Unter dem Strich verdiente Löffler 2016 mehr als eine Million Euro – und damit etwas mehr als 2015. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens stieg von 51 auf 53 Prozent.

 

Der Blick auf den kommenden Winter stimmt Leodolter zuversichtlich. Weil die Lager bei den Kunden durchwegs gut geleert seien, gebe es viele Aufträge. Der Geschäftführer geht von einem Auftragsplus von zehn Prozent aus.

 

"Wir wissen schon jetzt, dass die nächste Saison gut wird. Gerade im Bereich der Sprungski herrscht in Deutschland großes Interesse", sagt der Kaufmännische Leiter Johannes Huber-Reiter im Gespräch mit den OÖNachrichten. Seit 2014 stattet Löffler einige deutsche Skispringer sowohl mit Unterwäsche als auch mit Skiern aus.

 

Nicht von Sport Eybl abhängig

 

Früher war Löffler bei Sport Eybl gelistet und verkaufte dort seine Produkte. Dass diese Marke – wie exklusiv berichtet – nun in Österreich verschwindet, bereitet Huber-Reiter keine Sorgen. "Andere Fachhändler gewinnen erheblich dazu. Das ist positiv für uns."

 

Löffler produziert mit 200 Mitarbeitern in Ried und 70 in Bulgarien rund eine Million Teile pro Jahr. 60 Prozent der Produkte gehen in das Ausland. Zielmärkte sind Deutschland, die Schweiz und Italien. (rom)

 

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