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Der größte Arbeitgeber des Bezirks steckt zwei Millionen in eine neue Halle, fünf Millionen in die Zentrale und vier in die Produktion.

 

Imst – 70 Jahre und kein bisschen leise: Die Pfeifer Group baut in Imst im Jahr des Firmenjubiläums groß aus. Bereits in Bau ist eine neue Lagerhalle um zwei Millionen Euro, in die Optimierung der bestehenden Produktionsanlagen fließen vier Millionen und die neue Firmenzentrale in der Imster Au wird noch einmal rund fünf Millionen Euro kosten. Diese beiden Bauvorhaben „lassen sich auch als nachhaltiges Bekenntnis zum Standort Imst lesen“, heißt es in der offiziellen Aussendung des Konzerns, der an acht Standorten in Österreich, Deutschland und Tschechien 1800 Mitarbeiter beschäftigt. Mit 490 in Imst ist Pfeifer der größte Arbeitgeber im Bezirk Imst.

 

Bereits begonnen haben die Arbeiten an der neuen Lagerhalle in der Imster Au. 4500 m² Grundfläche und zehn Meter hoch, entsteht sie am ehemaligen Schnittholz-Lagerplatz, wo auch ehemalige Trockenkammern abgerissen wurden, erklärt Prokurist Günther Jaritz. „Im Mai sollte sie fertig sein“, so Jaritz.

 

Im Winter 2018/19 wird mit dem zweiten großen Prestigeobjekt begonnen: Die Firmenzentrale in der Fabrikstraße ist nämlich mittlerweile zu eng geworden. Bislang fanden dort 50 Mitarbeiter Platz, das neue Mutterhaus soll künftig 75 Arbeitsplätze auf zwei Geschoßen bieten. „Nachdem das bestehende Gebäude als höchst gelungenes Ergebnis aus einem Architektenwettbewerb hervorgegangen ist, haben wir auch diesmal wieder diesen Weg der Entscheidungsfindung gewählt“, erörtert Michael Pfeifer, CEO der Pfeifer Group. 14 Architekten hatten ihre Vorstellungen in einem Wettbewerb eingereicht. Das Siegerprojekt stammt von der reitter architekten ZT GesmbH aus Innsbruck. „Dass wir diese Erweiterung als Holzbau ausführen, versteht sich, glaube ich, von selbst“, so Pfeifer.

 

Die genaue Investitionssumme steht noch nicht fest, werde sich aber um die fünf Millionen Euro bewegen, erklärt Jaritz. Der Bau muss – wie berichtet – wegen der „latenten Hochwassergefahr“ auf Stelzen errichtet werden. „Wie viel die Mehrkosten ausmachen, kann man nicht sagen. Aufwändiger ist es aber schon“, sagt Jaritz. Die Fertigstellung ist für den Winter 2019/20 geplant.

 

Von Alexander Paschinger           www.tt.com


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