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Die Standortagentur zeigt im „Go Tirol“-Programm Start-ups, wie der Tiroler Markt tickt.

 

Innsbruck – Gregory Barbezat hat sein Start-up „Skioo“ 2014 in Lausanne gegründet und damit über 100 Skigebiete in Frankreich und der Schweiz „revolutioniert“. Erfunden hat er eine „Pay per use“-Zahlungsmöglichkeit. Das heißt, es werden nur Liftfahrten im Skigebiet bezahlt, die auch tatsächlich gefahren wurden. Für Tirol werde er sich wohl eine andere Idee einfallen lassen, sagt Barbezat. Denn in Tirol sind die Skigebiete vergleichsweise gut besucht. Barbezat schwebt vor, Kunden per Bus bzw. Flugzeug in Skigebiete zu bringen, die Liftkarten sollen in den Arrangements bereits inkludiert sein. In den kommenden zwei Jahren will er die Tiroler Liftbetreiber kennen und vor allem verstehen gelernt haben.

 

Die Skioo App scheint jedenfalls für Geldgeber interessant zu sein. Insgesamt hat das Unternehmen 7,2 Millionen Euro zur Verfügung. Und auch der norwegische Ski-Superstar Aksel Lund Svindal investierte bereits in das Start-up. Insgesamt haben 10 ausgewählte Top-Start-ups aus Europa die Möglichkeit, mit dem „Go Tirol“-Programm der Standortagentur Tirol kennen zu lernen. Das Programm soll jungen Wachstumsunternehmen mit innovativen Internet-Kommunikations-Technologien (IKT) für touristische Anwendungen Unterstützung beim Eintritt in den Tiroler Markt bieten.

 

Die Teilnehmer kommen aus ganz Europa, aus Deutschland, Schweiz, Italien, Polen, Spanien, den Niederlanden und Österreich. Insgesamt haben sich 40 Start-ups bei der Standortagentur beworben. Zeitgleich fand in Seefeld der erste so genannte „etourism-Hackathon“ statt. IT-Entwickler saßen 24 Stunden in der Seefelder Feuerwehrhalle, um neue Anwendungen zu programmieren. Die Produkte und Innovationen könnten im Tourismus, aber auch bei der Nordischen Ski-WM 2019 in Seefeld zum Einsatz kommen. (ver)

 

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