LINZ. Damit stellt der Bosch-Konzern zehn Millionen Euro mehr als bisher bekannt zur Verfügung. Das Geld soll in den Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur investiert werden.

Bis 2025 investiert der deutsche Mischkonzern Bosch drei Milliarden Euro in Wasserstoff (H2) und Elektrifizierung. Von diesem Schritt profitiert auch der Linzer Standort: 28 Millionen Euro entfallen auf Oberösterreich. Damit stellt der Konzern Linz mehr Mittel als ursprünglich geplant zur Verfügung: Bei der Präsentation der Strategie im Herbst 2023 war noch von 18 Millionen Euro die Rede gewesen.


Wie berichtet, soll die Summe in den Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur investiert werden. Ziel ist ein grüner Wasserstoffkreislauf. Entwickelt werden laut Standortleiter Christian Ganser sowohl Einblasventile zur Nutzung als auch Elektrolyse-Stacks zur Erzeugung von Wasserstoff: „Wir nutzen unsere Entwicklungsaktivitäten, um zu zeigen, wie ein Wasserstoffkreislauf aussehen kann.“ Gestern wurde im Beisein von Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner, dem Linzer Stadtrat Dietmar Prammer sowie Vertretern des Stuttgarter Bosch-Managements ein Wasserstoffmotor in Betrieb genommen. „Wir wollen einen Beitrag leisten zum raschen Aufbau einer Wasserstoff-Produktion in Europa und darüber hinaus“, sagt Ganser.

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