Deloitte-Studie mahnt zu Klimaneutralität in Landwirtschaft, Energie, Industrie, Bau und Transport

Wien (pte024/10.11.2022/11:30) –

Über 800 Mio. Jobs weltweit sind direkt oder indirekt von den Folgen des Klimawandels betroffen, wie die Analyse “Work toward net zero” des Beratungsunternehmens Deloitte zeigt. Jobs in den Bereichen Landwirtschaft, Energie und Bergbau, Schwerindustrie und verarbeitendes Gewerbe, Transport sowie Bauwesen sind demnach besonders fragil. Die Transformation zur Klimaneutralität sei nötig, um die Herausforderungen zu meistern.

Treiber Green-Collar-Arbeitskräfte

“Die Fähigkeiten dieser Green-Collar-Arbeitskräfte werden zu Treibern des nachhaltigen Wandels. Das Erfreuliche: 80 Prozent der Qualifikationen, die kurz- bis mittelfristig für transformierte oder neue Jobs benötigt werden, sind bereits vorhanden. Statt vollständiger Umschulung können daher die meisten Arbeitnehmer durch Fortbildung in ihrer derzeitigen Tätigkeit bleiben oder eine neue annehmen”, so Deloitte-Partnerin Anna Nowshad.

Damit das gelingt, seien Investitionen in die Kompetenzförderung der Schlüssel. Diese müssen zu den Top-Prioritäten für Politik und Unternehmen gehören, mahnt die Expertin. Die Festlegung und Umsetzung klarer Zwischenziele für die Emissionsreduktion sei als Basis für Investitionen wichtig, um Branchen, Unternehmen und Einzelpersonen zukunftsfit zu machen. Auch sollten “Qualifizierungspfade für hochwertige Arbeitsplätze” realisiert werden, um Löhne, Arbeitsbedingungen und Arbeitsplatzsicherheit zu verbessern.

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