WELS. Welser Unternehmen baut moderne Zentrale für 600 Arbeitsplätze.

Die eww Gruppe investiert, wie berichtet, knapp 49 Millionen Euro in ihren neuen Campus in der Maxlhaid. Mit dem offiziellen Spatenstich am Donnerstag startete der Bau der Unternehmenszentrale für rund 600 Arbeitsplätze.

„Der Campus ist unsere Antwort auf unser Wachstum und auf die Anforderungen einer modernen Arbeitswelt“, sagt eww-Vorstand Florian Niedersüß. Demnach habe sich der Umsatz in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt und der Mitarbeiterstand um fast 200 auf rund 800 Mitarbeiter erhöht.

Die Bauphase beginnt demnächst, die Fertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen. Mitte 2028 soll der Campus in den Vollbetrieb gehen.

Regionale Firmen profitieren

Die Generalplanung übernimmt das Welser Architekturbüro Harmach und Partner, das nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren beauftragt wurde. Als Baumeister erhielt das Hörschinger Unternehmen Jos. Ertl den Zuschlag.

Bürgermeister Andreas Rabl sprach beim Spatenstich von einem „zentralen Zukunftsprojekt für die Stadt Wels“, das Arbeitsplätze und Wertschöpfung nachhaltig sichere. eww-Vorstand Wolfgang Nöstlinger betonte, dass die eww als Gruppe mit dem Campus noch näher zusammenwachse.

In den Büros werden mit dem Konzept „New Work“ (bei eww als neww.work bezeichnet) neue flexible Arbeitsformen einziehen und moderne Gemeinschafts- und Besprechungszonen. Bei einem begleitenden Change-Management-Prozess werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Entwicklungsprozess eingebunden.

Im Endausbau sollen rund 450 Büroarbeitsplätze sowie etwa 150 Arbeitsplätze in Fertigung und Technik am Campus angesiedelt sein.

Künftig wird es neben dem Campus nur mehr drei weitere eww-Standorte geben: Vertrieb und Kundenservice in der Pfarrgasse, Betrieb und Netzführung im Netz- und Technikzentrum in der Durisolstraße sowie die Kfz-Werkstätte und Tankstelle in der Wiesenstraße.

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