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Frische Salate im Beutel, Obst auf Plastikschalen, Sandwiches und Joghurt mit Früchten: Die Eisberg-Gruppe, die zur Schweizer Bell AG gehört, errichtet derzeit ihre erste österreichische Niederlassung in Marchtrenk. Dort sollen ultra-frische Convenience-Produkte hergestellt werden.

 

"Das Convenience-Sortiment zählt zu den am stärksten wachsenden der Branche", sagt Österreich-Chef Franco Mühlgrabner. Mehr als 30 Millionen Euro werden am Standort investiert, die Eröffnung ist für Jänner 2019 geplant. 250 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Insgesamt beschäftigte Eisberg an sieben Standorten in Europa 1400 Mitarbeiter und setzte im Vorjahr 240 Millionen Euro um.

 

Mit dem Werk in Marchtrenk wolle man auch auf das Bedürfnis der Konsumenten nach regionalen Produkten eingehen: Die Rohstoffe würden aus dem Eferdinger Becken und aus dem Machland, im Winter aus Italien und Spanien kommen.

 

In Marchtrenk will Eisberg zudem an einer neuen Art von Verpackung forschen, die Produkten eine viele längere Haltbarkeit geben und den Lebensmittelabfall reduzieren soll: Gelingen soll dies mit der sogenannten Mikroperforation. Dabei werden mittels Lasertechnologie kleine Löcher in die Verpackungsfolie eingebracht, wodurch ein optimales Klima entstehen soll. Dabei handelt es sich um ein bundesländerübergreifendes Projekt der Standortagentur Business Upper Austria, an dem auch Neuburger aus Ulrichsberg mitwirkt. Auch ein möglicher Einsatz biobasierter oder -abbaubarer Verpackungen wird untersucht.

 

 

Elisabeth Prechtl               www.nachrichten.at


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