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London (pte003/18.03.2021/06:10) - Wer auf den US-Autobauer Tesla http://tesla.com setzt, könnte es mit einer Blase zu tun bekommen, die bald zu platzen droht. Denn obwohl der Branchenprimus in Sachen E-Autos seinen Marktwert im vergangenen Jahr deutlich steigern konnte, werden es auf lange Sicht vor allem die altbewährten Größen wie VW sein, die als Gewinner aus dem Wettbewerb hervorgehen. Zu dieser Einschätzung kommt Per Lekander, Fondsmanager bei Lansdowne Partners http://lansdownepartners.com , der für Tesla einen starken Kursverfall nach der Corona-Krise prognostiziert.

 

Comeback alter Größen


"Meiner Meinung nach werden wir noch dieses Jahr ein Comeback der alten Branchengrößen im Automobilsektor erleben", zitiert "CNBC" Lekander, Partner und Portfolio-Manager beim britischen Asset-Management-Unternehmen mit Hauptsitz in London. Wenn es darum geht, die Energiewende hin zu einer nachhaltigeren und "grüneren" Zukunft voranzutreiben, müsse Tesla zwar weiterhin als Vorbild und "Posterboy" herhalten. "Es wird aber immer klarer ersichtlich, dass es für Investoren bessere Alternativen gibt, auf die man setzen sollte", meint der Experte.

 

Als Beispiel verweist er etwa auf VW, der aktuell bei einem Marktwert von 119 Mrd. Euro steht. "Es gibt einige wenige Goldkörner, von denen ich glaube, dass sie die langfristigen Gewinner sein werden", so Lekander angesichts seiner optimistischen Prognose für den deutschen Autokonzern: "Ich tippe darauf, dass die Zinssätze nach der Corona-Krise wieder anziehen werden und der Markt sich der Tatsache bewusst wird, dass die alten Branchengrößen nicht so schlecht aufgestellt sind, wie einige glauben. Wenn das passiert, wird Tesla untergehen."

 

Höhenflug im Jahr 2020


Im vergangenen Jahr schien der Höhenflug des US-E-Autoherstellers freilich kaum aufzuhalten zu sein. Der Aktienkurs des Unternehmens ist über das Jahr 2020 hinweg um 650 Prozent auf 800 Mrd. Dollar (rund 672 Mrd. Euro) nach oben geschnellt. Angefeuert wurde der starke Aufwärtstrend gleich von mehreren Ereignissen: im Mai beendete die Firma einen Streit mit lokalen Behörden und nahm die Produktion in ihrer kalifornischen Fabrik wieder auf, im Juli wurde das vierte aufeinanderfolgende profitable Quartal verkündet und Ende des Sommers folgte dann die Ankündigung eines erstmaligen Aktiensplits.

 

 

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