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Wien. Der Handel mit Amerika ist nie besser gelaufen als heuer. „Wir erwarten ein Rekordjahr mit einem Warenexport von zehn Milliarden Euro“, sagte Michael Friedl, der Wirtschaftsdelegierte in New York, am Donnerstag bei einem Pressegespräch. 700 österreichische Unternehmen haben auch Niederlassungen in den USA, so Friedl. Ein Drittel davon würde auch vor Ort produzieren. Die Politik von Donald Trump würde sie zwar treffen – die negativen Aspekte aber automatisch ausgleichen: „Die Unternehmen spüren die Zölle, weil sie Rohstoffe oder Teile aus China oder Europa importieren. Aber sie profitieren im Gegenzug von den Steuersenkungen.“ Von Trump sei zu erwarten, dass er weiter seine Wahlversprechen abarbeite: Steuerreform, neue Handelsabkommen, Deregulierung. In den Jahren 2019 oder 2020 sei mit einer Rezession zu rechnen, so Friedl. (jil)

 

diepresse.com


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