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"Wir haben uns strategisch neu aufgestellt und sind nach Gesprächen von zwei Jahren mit knapp zehn Prozent Beteiligung mit der MAIT zusammengegangen", sagt Kurt Gürtler, einer der beiden Techsoft-Geschäftsführer, zu den OÖNachrichten. Er führt mit Michael Jäger die Geschäfte des auf Software- und Hardwarelösungen spezialisierten Linzer Unternehmens, das vor allem die Fertigungsindustrie bei der Entwicklung, Herstellung, dem Betrieb und Service von Produkten unterstützt.

 

Unter den Kunden sind Stiwa, BRP-Rotax, Rosenbauer und die PlusCity. Details zum Übernahmedeal wurden nicht genannt. Für die Techsoft arbeiten in Linz 85 Computerfachleute, in Wien 15. Das Unternehmen erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von 38,5 Millionen Euro. Mit der Fusion in die MAIT-Gruppe an 17 Standorten knackt das Unternehmen die 100-Millionen-Euro-Umsatzmarke und beschäftigt 550 Mitarbeiter.

 

Der Linzer Standort werde durch die Firmenzusammenlegung gestärkt, sagt die Techsoft-Geschäftsführung. Linzer Eigenentwicklungen von Software für die Industrie würden künftig den Kunden der ganzen Gruppe zur Verfügung stehen. Ziel der Fusion ist der gegenseitige Kompetenzzuwachs in Zukunftsthemen wie Internet der Dinge und Augmented Reality für die Fertigungsindustrie. Stefan Niehusmann, Geschäftsführer der MAIT GmbH, spricht von einer "Partnerschaft auf Augenhöhe".

 

"Die Firmen haben mehr Bedarf an Digitalisierung als noch vor Corona", sagte Techsoft-IT-Leiter Peter Dietscher, weshalb man den Personalstand heuer schon um vier aufgestockt habe. "Die Suche nach IT-Fachleuten ist gerade wieder leichter geworden", merkt Dietscher die Auswirkungen der Corona-Krise bereits. (uru)

 

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