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Die Kurz International Holding aus Fürth in Deutschland hat 51 Prozent des 180-Mitarbeiter-Betriebs übernommen. 49 Prozent bleiben beim bisherigen Hauptgesellschafter Gerald Schöfer, der den Betrieb auch weiter als alleiniger Geschäftsführer leiten wird.

 

"Ich will unser Unternehmen weiterentwickeln, und das geht mit einem größeren Partner besser als allein", sagt Schöfer. Der 39-Jährige stellt klar, dass das Familienunternehmen kein Sanierungsfall sei, man allein für die Anforderungen der Kunden aus der Automobilbranche – etwa globale Lieferungen – aber zu klein sei.

 

Kurz ist ein fast 120 Jahre altes Familienunternehmen, das Folien und Beschichtungen herstellt. "Die machen etwa die dekorativen Folien für Blenden im Innenraum von Fahrzeugen, meist auf Spritzgussteilen. Da kommen wir ins Spiel, wir erzeugen unter anderem Sichtteile für Innen- und Außenanwendungen", sagt Schöfer.

 

5000 Mitarbeiter in 14 Werken

 

Zu Kurz gehört auch das Steyrer Unternehmen Burg Design, das bis zum jetzigen Verkauf ebenfalls einen Mini-Anteil an Schöfer hielt. Kurz beschäftigt 5000 Mitarbeiter in 14 Werken.

 

Schöfer sagt, dass Kurz den übernommenen Firmen "nie die eigene DNA" genommen habe. Mit dem internationalen Partner könne man die Erweiterungspläne schneller und gesicherter umsetzen. Schöfer hat zuletzt 18 Millionen Euro umgesetzt.

 

 

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