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LAAKIRCHEN. Industriezulieferer will mit deutscher Zollern BHW gemeinsames Unternehmen gründen.

 

 

Zwei Expansionsschritte in einem Monat – die Technologiegruppe Miba legt bei ihrem Bestreben, sich mit Industriegleitlagern ein neues Geschäftsfeld aufzubauen, ein Schäuferl nach.

 

Anfang Juni gab der Laakirchner Konzern den Kauf von vier Werken des US-Konzerns John Crane bekannt. Nun will Miba mit der deutschen Zollern BHW-Gruppe, die mit zwei Produktionsstandorten in Deutschland und einem Werk in Brasilien Industrie- und Motorengleitlager produziert, ein Joint Venture gründen. Laut Firmen-Homepage von Zollern wollen sich die Baden-Württemberger mit 25,1 Prozent am Unternehmen beteiligen. Somit wird Miba 74,9 Prozent der Anteile halten und die industrielle Führerschaft übernehmen. Gestern gab auch die Bundeswettbewerbsbehörde in Wien den geplanten Erwerbsvorgang bekannt.

 

Miba stellt sich breiter auf

 

Offenbar beabsichtigt Miba, sich durch den Einstieg ins Gleitlagergeschäft für die Industrie abseits der Automotive-Branche noch breiter aufzustellen. Wohl auch deshalb, um sich von Trends wie der Elektromobilität unabhängiger zu machen.

 

 

Susanna Sailer         http://www.nachrichten.at


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