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Mit Riesenschritten nähert sich Dynatrace seinem Ziel, die Umsatzmilliarde in den kommenden Jahren zu knacken. 704 Millionen US-Dollar (576 Millionen Euro) setzte das Software-Unternehmen mit Sitz nahe Boston und Wurzeln in Linz im vergangenen Jahr (per 31.3.) um, um 29 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das gab Dynatrace heute, Mittwoch, in einer Aussendung bekannt.  Ausschlaggebend dafür ist laut Unternehmensgründer Bernd Greifeneder der Digitalisierungstrend, der die Welt während der Corona-Pandemie erfasst hat. Ertragszahlen nennt das Unternehmen nicht.

 

Dynatrace hilft anderen Konzernen, ihre eigenen Systeme mit künstlicher Intelligenz fehlerfrei und effizienter zu machen. Dazu zählen beispielsweise Banken, Versicherungen und Handelsunternehmen, aber auch andere IT-Konzerne wie Apple oder Amazon. Die Coronakrise habe den Wunsch nach reibungslosen und sicheren digitalen Prozessen erhöht, heißt es. „Unternehmen müssen sich nicht mehr auf das Babysitting von Computern kümmern, sondern können sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren“, wird Greifeneder in der Aussendung zitiert. 

 

Das Wachstum macht es nötig, Personal aufzustocken. 300 neue Software-Entwickler will das Unternehmen heuer einstellen, den Großteil davon in der Forschungszentrale in Linz und an den Entwicklungsstandorten in Hagenberg, Wien, Graz und Klagenfurt. Vergangenes Jahr kamen 200 Beschäftigte in der Software-Entwicklung dazu. In Summe hat Dynatrace 2800 Mitarbeiter, davon 1000 Entwickler.

 

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 724 und 736 Millionen Euro. Dies entspräche einem ähnlichen Wachstum wie jenem im abgelaufenen Geschäftsjahr. Dynatrace wurde 2005 in Linz gegründet und ist seit 2019 in New York börsenotiert.

 

 

Von nachrichten.at/rom


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