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Der Linzer Baukonzern Swietelsky hat einen Großauftrag in der lettischen Hauptstadt Riga an Land gezogen: Im Auftrag der lettischen Projektgesellschaft EDZL wird  Swietelsky den Bahnhof und die Infrastruktur von Rail Baltica am Flughafen der lettischen Hauptstadt Riga errichten. Das wurde heute, Donnerstag, per Aussendung bekannt gegeben. Bei Rail Baltica handelt es sich um eine neue Eisenbahnverbindung, die von Warschau in Polen über Litauen, Lettland und Estland im Endausbau bis nach Helsinki in Finnland führen wird. Daran beteiligt sind alle auf der Strecke liegenden EU-Mitgliedsländer. Das Projekt zählt zu den wichtigsten europäischen und von der EU geförderten Infrastrukturvorhaben.


Für das Bauvorhaben haben sich die Oberösterreicher mit den lettischen Unternehmen Sia Binders und AS LNK Industries als Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen: Das Auftragsvolumen liege bei 240 Millionen Euro, wie Swietelsky auf Anfrage mitteilte. Auf jeden der drei Projektpartner entfalle davon je ein Drittel.  


Die Arbeiten sollen in fünf Phasen von 2021 bis Dezember 2025 durchgeführt werden. Bestandteile des Auftrages sind die Herstellung des Bahnhofsgebäudes mit zwei Stockwerken aus einer Stahlkonstruktion mit Holz-/Glas-Fassaden samt verbundener Infrastruktur, Viadukte, Lärmschutzmaßnahmen, Zufahrtsstraßen, Überführungen, Böschungen, einer Eisenbahnbrücke über die Autobahn und insgesamt 16 Kilometer Bahnstrecke. Die beiden Gleise werden auf eine Geschwindigkeit von 160 Stundenkilometer ausgelegt sein und sieben Weichen enthalten.

 

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