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Die globalen Erdvermesser GeoVille feiern ihr 20-Jahr-Jubiläum. 50 Mitarbeiter verarbeiten in Innsbruck Daten.

 

 

Innsbruck – Warum ist Satellitenbeobachtung für Kartoffelchips, Pommes Frites und Gin wichtig? „Ganz einfach: Satelliten liefern Daten, die über die Feuchtigkeit des Bodens oder Schädlingsbefall beim Anbau von Kartoffeln Auskunft geben. Damit haben Betriebe die Möglichkeit, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Kartoffelernte zu sichern oder zu verbessern“, sagt Christian Hoffmann, Gründer, Eigentümer und Geschäftsführer des in Innsbruck ansässigen und global tätigen Unternehmens für Erdbeobachtung GeoVille.

 

Durch richtiges Monitoring könne etwa der Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln beim Anbauen der Kartoffeln reduziert werden. GeoVille sei aber nicht nur ein interessanter Partner für die Agrar- und Lebensmittelindustrie. Entscheidende Daten und Schlüssellösungen liefert das Unternehmen auch für das Europäische Erdbeobachtungsprogramm „Copernicus“, für das Emissions-Monitoring von Treibhausgasen nach Kyoto-Protokoll, für die Verbesserung von Frühwarnsystemen für Unwetter und Naturkatastrophen oder auch zur Änderung der Landnutzung. Seit seiner Gründung hat GeoVille rund 450 Projekte in 136 Ländern durchgeführt. Zu den Auftraggebern zählen internationale Organisationen wie die Europäische Kommission, die Europäische Umweltagentur (EEA), die Europäische Weltraumagentur (ESA), die Weltbank, der Internationale Fonds für Landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) oder private Unternehmen wie Airbus. (ver)

 

 

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