Volksvermögen im Ausmaß eines Fünftels der Landesfläche wurde 170 Tiroler Gemeinden verfassungswidrig geraubt.

In den letzten 100 Jahren wurden auftrags der vom Bauernbund dominierten Tiroler Landespolitik große Teile des Liegenschaftsvermögens von 170 Tiroler Gemeinden – ein Milliardenvermögen – entschädigungslos an mehr als 400 Agrargemeinschaften verschoben.

Dies geschah zugunsten einiger Privilegierter. Die daraus resultierende grobe Benachteiligung der überwiegenden Mehrheit der Gemeindebürger besteht bis heute fort. Die enorme Dimension dieses Grundstückraubs wurde erst in den letzten Jahren unter anderem durch umfangreiche systematische Erhebungen des Tiroler Gemeindeverbands bekannt.

Der Verfassungsgerichtshof hat diese (von der Tiroler Landespolitik gewollten und von der Agrarbehörde durchgeführten) Eigentumsübertragungen mehrfach als offenkundig verfassungswidrig festgestellt.

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