TRAUN. Das Trauner Familienunternehmen begleitete bisher rund 950.000 Sanierungsprojekte

Von einer Ein-Mann-Schlosserei zu einem von Europas führenden Fensterherstellern: Diesen Weg hat das Trauner Unternehmen Internorm in den vergangenen 95 Jahren zurückgelegt. Das Firmenjubiläum ist vor Kurzem gefeiert worden.

Seit Gründung 1931 wurden laut eigenen Angaben 30 Millionen Fenster und Türen verkauft. „Wir produzieren als Familienunternehmen trotz Globalisierung in unseren drei Werken in Traun, Sarleinsbach und Lannach zu 100 Prozent in Österreich“, sagt Christian Klinger, Miteigentümer und Unternehmenssprecher. In den vergangenen Jahrzehnten habe es zahlreiche Meilensteine der Produkt- und Unternehmensentwicklung gegeben, vom Kunststofffenster zum Hochtechnologieprodukt. Die Waren würden sich durch Zuverlässigkeit und Langlebigkeit auszeichnen.

950.000 Sanierungsprojekte wurden von Internorm begleitet. Diese müssten laut Klinger forciert werden. „Die Energieeffizienz von Gebäuden ist ein wesentlicher Hebel für die Reduktion von CO2-Emissionen.“ Moderne Fenster und Türen würden nicht nur die Energiekosten für das Heizen signifikant senken, sondern auch den Hitzeeintrag verringern, vor allem in Kombination mit Sonnenschutz. Das sei vor allem in Zeiten zunehmender Hitzeperioden wichtig. „Sanierungsprojekte lassen sich oft sogar in einem Tag umsetzen, und das ganz sauber und leise“, sagt Geschäftsführer Johann Brandstetter. Angeboten werden auch Sonnen- und Insektenschutz.

Internorm beschäftigt an drei Standorten rund 2000 Mitarbeiter. 2025 lag der Umsatz bei 431 Millionen Euro, ein Rückgang von 13 Prozent. Die Exportquote liegt bei mehr als 60 Prozent. Internorm hat 1300 Vertriebspartner in 21 Ländern. Das Unternehmen wird in dritter Generation geführt.

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