+++ rund 300 Maschinen und Anlagen im Wert von über 500 Millionen Euro für Produktion von E-Antrieben +++ Anlagenaufbau startet in neuen Hallen des BMW Group Werk Steyr +++ Vorserienproduktion bereits ab Sommer 2024 +++

Steyr. Die neuen Hallen für die künftige E-Antriebsproduktion am BMW Group Standort Steyr sind seit wenigen Tagen fertig. Der Baustart erfolgte im September 2022, genau ein Jahr danach war die Gleichenfeier – ein enger Zeitplan für eine 105 mal 150 Meter große Halle mit insgesamt rund 60.000 Quadratmetern Produktionsfläche. Aber nun steht sie. „Wir sind völlig im Zeitplan mit dem Aufbau der Produktionsstätte für die E-Antriebe der ‚Neuen Klasse‘ – dabei handelt es sich um eine neue vollelektrische Modellgeneration und das Zukunftsbild der BMW Group. Jetzt ist es Zeit für den nächsten wichtigen Abschnitt. Und dieser ist nicht minder ambitioniert als der Bau der Hallen selbst“, erklärt Helmut Hochsteiner, Leiter des Bereichs Elektrische Antriebsmaschinen am BMW Group Standort Steyr.

Über 500 Millionen Euro für rund 300 Maschinen und Anlagen.

Rund 300 Anlagen – viele davon Sondermaschinen – müssen in den kommenden Monaten aufgebaut werden, damit die Vorserienproduktion planmäßig im Juli dieses Jahres starten kann. „Hinter der Zahl 300 verbergen sich unterschiedlichste Größenordnungen, von der einzelnen kleinen Maschine bis hin zur über 30 Meter langen Getriebe-Hochzeitsstation, in der vier Roboter und andere Anlagen zusammen das Getriebe in den Hauptmotor einbauen“, führt Hochsteiner aus. Der Werksleiter des BMW Group Werk Steyr, Klaus von Moltke, zeigt die wirtschaftliche Größenordnung auf: „Die Investitionen für die Maschinen und Anlagen für die E-Antriebsproduktion belaufen sich auf insgesamt über 500 Millionen Euro. Das zeigt einmal mehr das Committment der BMW Group für den Standort. Der Beginn der Serieproduktion für die Antriebe der ‚Neue Klasse‘ ist für Herbst 2025 geplant.“

Die erste Anlage wurde am Montag, dem 22. Jänner, in die neugebaute Montagehalle eingebracht. Bei diesem „ersten Bewohner“ handelt es sich um einen Geschossheber, der künftig die Leistungselektronik-Bauteile vom ersten Stock hinunter ins Erdgeschoss heben wird. Im ersten Stock findet die Inverter-Montage im Sauberraum statt. Nachdem der Geschossheber diese Elektronik-Bauteile ins Erdgeschoss – in die Endmontage – transportiert hat, findet die Hochzeit zwischen Inverter und der elektrischen Antriebsmaschine statt.

Insgesamt wird am BMW Group Standort Steyr bis 2030 rund eine Milliarde Euro für den Bereich der E-Antriebe investiert. Künftig werden im Werk Steyr pro Jahr über 600.000 E-Antriebe produziert – parallel zur anhaltend hohen Produktionsauslastung mit Diesel- und Benzinmotoren, die auch weiterhin ein bedeutender Teil des Produktportfolios bleiben werden.