AMSTETTEN/WIEN. Für Wien wichtiger Trinkwasserbehälter wird derzeit ausgebaut, Bauunternehmen ist Gebrüder Haider aus Großraming

Damit Trinkwasser verlässlich aus dem Hahn kommt, braucht es eine sichere Infrastruktur. Um die Versorgung der Bundeshauptstadt Wien langfristig sicherzustellen, wird der Trinkwasserbehälter Neusiedl am Steinfeld derzeit ausgebaut. Dieser gilt als ein zentraler Baustein. Bauherr ist die Stadt Wien, ausführendes Bauunternehmen ist „Gebrüder Haider“ aus Großraming. Bei den Schalungen und Gerüsten unterstützt Doka aus Amstetten.

Eine anspruchsvolle Aufgabe stellen etwa die Passbereiche rund um die 70 Zentimeter starken Rundsäulen dar. Zum Einsatz kommen zum Beispiel Wand- und Deckenschalungen, Trage- und Modulgerüste sowie Bühnensysteme. Bei einem Infrastrukturprojekt dieser Größenordnung hat Sicherheit einen hohen Stellenwert. Daher schaffen Bühnen mit integrierten Aufstiegen sichere Arbeitsbereiche direkt an der Schalung.

Platz für den Stephansdom

Der Ausbau ist Teil der Strategie „Wiener Wasser 2050“, mit der Wien seine Trinkwasserinfrastruktur an Bevölkerungswachstum und Klimawandel anpasst. Der aktuelle Behälter besteht aus vier Wasserkammern und fasst rund 600 Millionen Liter Wasser. Bis Ende 2028 entstehen zwei neue Kammern mit insgesamt 200 Milliowww.nachrichten.atnen Liter Speichervolumen. Damit erhöht sich das Gesamtvolumen zunächst auf 800 Millionen Liter.

Ab 2029 sind ein weiterer Ausbau um zwei zusätzliche Kammern sowie die Sanierung der bestehenden Kammern geplant. Nach Fertigstellung beträgt das Speichervolumen rund eine Milliarde Liter beziehungsweise eine Million Kubikmeter. Das entspricht ungefähr der Fläche eines Fußballfeldes, das 140 Meter hoch mit Wasser gefüllt ist. In dieses Fußballfeld könnte also der gesamte Stephansdom hineingesetzt werden.

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