OTHER LANGUAGES
English

Andritz AG

Egger International

DIE WIRTSCHAFT
Burgenland
Kärnten
Niederösterreich
Oberösterreich
Salzburg
Steiermark
Tirol
Vorarlberg
Wien


Constantia Packaging

STÄDTE IM INTERNET
Burgenland
Kärnten
Niederösterreich
Oberösterreich
Salzburg
Steiermark
Tirol
Vorarlberg
Wien

moet-hennessy

FACHBEREICHE
Apotheken Österreichs
Agrarnet - Landwirtschafts- kammern Österreichs
Bank & Versicherung
Beste österreichische Gastlichkeit
Exportfonds.at - Die günstige Exportfinanzierung für KMU
Gewerbe & Handwerk
Handel
Holzindustrie
Industrie
Junge Industrie
Die Österreichische Möbelindustrie
Mechatroniker Österreich
Niederösterreich - das Land für Genießer
Schlosshotels
Tourismus & Freizeit
Transport & Telekom
Verband der Technologiezentren Österreichs
Verband österr. Entsorgungsbetriebe
Verpackungsland Vorarlberg

SONSTIGES
Arbeitsmarktservice
Austrian Private Equity and Venture Capital Organisation
Die Bankenbewertung für Touristiker
Education Highway
Euregio Weinviertel
Europäische Investitionsbank
Europäische Patentamt
EURO-LABEL – ÖSTERREICHISCHES E-COMMERCE GÜTEZEICHEN
Forum d. forschenden pharmazeut. Industrie
Gründerservice
grünesgeld.at
Innovation Relay Center Austria
Industrie wissenschaftliches Institut
Internet Ombudsmann
KMU Forschung Austria
Neues aus dem BMF
Österr. Nationalbank
Österreichische Energieagentur
Rundfunk & Telekom Regulierungs-GmbH
Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb
Spanisches Außenhandelsinstitut
Statistik Austria
Top 50 Finanzseiten
Vereinigung ausländischer Investment- gesellschaften in Österreich
wiiw - Wiener Institut für intern. Wirtschaftsvergleiche

SERVICE
Impressum
Informationen
Kontakt
 INTERESSANTES :: STATISTIKEN

Sozialstruktur der Online-Nutzer - Wer surft durch das WWW?

Namhafte Marktforschungsinstitute führen seit 1995 jeweils im Frühjahr und im Herbst umfangreiche Online-Befragungen der Internet-Nutzer durch. Bei der zwölften Umfrage beantworteten rund 87 500 Onliner die Fragen.

Inzwischen wurden die ersten Ergebnisse veröffentlicht. An der Online-Erhebung nehmen nur Personen teil, die das World Wide Web tatsächlich nutzen, sowie fähig und willens sind, den Online-Fragebogen im Internet auszufüllen. Die Ergebnisse liefern also keinen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung, sondern ein Profil derjenigen, die bereits Online-Zugang haben.

Während die achte Umfrage im ersten Halbjahr 1999 mit sechs Prozent einen erheblichen Zuwachs an Frauen im Netz ergab, stagniert ihr prozentualer Anteil 1999 bei rund 23 Prozent. Die zwölfte Umfrage ergab nun einen Anteil von 33,9 Prozent. Die WWW-Anwenderinnen sind im Durchschnitt jünger als ihre männlichen Kollegen.

In den Altersgruppen zwischen 14 und 30 Jahren sind besonders viele Frauen vertreten. Bei den unter 20-Jährigen ist der Anteil von Frauen und Männern fast gleich: 49,4 Prozent der Nutzer sind weiblich. Erst bei den Internet-Nutzern ab 30 haben die Männer nach wie vor ein deutliches Übergewicht. Hinsichtlich der Schul- und Berufsausbildung relativiert sich der Bildungsstand der deutschsprachigen Internet-Nutzer zunehmend. Ende des Jahres 1995 konnten beispielsweise 95 Prozent der befragten WWW-Nutzer ein Abitur aufweisen, im Frühjahr 2000 sind es "nur" noch knapp 47,5 Prozent.

Auf der anderen Seite sind immer mehr Menschen mit Hauptschulabschluss und Mittlerer Reife im Netz: Ihr prozentualer Anteil stieg seit dem Herbst 1995 von 5 Prozent auf über 45 Prozent an. Einen Universitätsabschluss haben nur noch halb so viele Nutzer wie 1995, nämlich rund 12 Prozent. Der Anteil der Netzbesucher mit einer abgeschlossenen Lehre als höchstem Ausbildungabschluss hat sich seit 1995 hingegen verdoppelt und liegt bei 43,1 Prozent.

Interessant ist die Entwicklung der Altersstruktur der deutschsprachigen Internet-Nutzer. Der Anteil der "Senioren" (50 Jahre und älter) steigt kontinuierlich. Die Wachstumsrate dieser Altersgruppe ist enorm: Ihr Anteil an der deutschsprachigen Internet-Gesamtnutzerschaft hat sich vom Herbst 1995 bis Frühjahr 2000 nahezu verfünffacht. Inzwischen zählen 13,6 Prozent zu den "Senioren" ab 50 Jahren. Auch der Anteil junger Nutzer bis 19 Jahre ist gewachsen, die einst stärkste Altersgruppe der 20- bis 30-Jährigen hingegen nimmt kontinuierlich ab.

Geschlecht

Männer 66,1 Prozent
Frauen 33,9 Prozent


Alter


Bis 19 Jahre 8,1   Prozent
20 bis 29 Jahre 28,0 Prozent
30 bis 39 Jahre 31,2 Prozent
40 bis 49 Jahre 19,1 Prozent
50 Jahre und älter 13,6 Prozent


Berufsausbildung
(höchster, bereits absolvierter Abschluss)

Bisher keine 17,0 Prozent
Lehre/Ausbildung 43,1 Prozent
Berufsakademie 6,1   Prozent
Fachhochschule 13,2 Prozent
Universität 12,4 Prozent
Promotion 2,1   Prozent
Sonstige 6,1   Prozent


Verhalten im WWW - Was wollen die Netz-Besucher?

Eines ist offensichtlich: In wenigen Jahren hat sich das Internet im Alltag seiner Nutzer etabliert. Auf die Frage nach der Bedeutung des WWW für das tägliche Leben antworteten fast 40 Prozent der Teilnehmer, dass sie keinesfalls mehr darauf verzichten möchten. Je länger sich jemand an das Medium gewöhnt hat, desto mehr trifft dies zu: Bei den Nutzern mit mindestens zwei Jahren Online-Erfahrung hält fast die Hälfte das Netz für unentbehrlich, während es bei den Einsteigern nur 22,8 Prozent sind.

Für weitere knapp 40 Prozent der Gesamt-Nutzer spielt es immerhin eine wichtige, nur für zwei Prozent eine unbedeutende oder negative Rolle im Alltag. Noch nicht selbstverständlich ist für die Internetanwender das Shopping im Netz. Als Gründe für die Zurückhaltung werden die "allgemeine Diskussion um Sicherheitsaspekte beim Online-Einkauf" und die finanziellen Schwierigkeiten bei WWW-Anbietern gesehen. Immerhin planen rund 53 Prozent der Befragten "bestimmt" einen Einkauf im Netz.

Im Herbst 2000 waren es noch rund 64 Prozent gewesen. Ein Drittel der Teilnehmer möchte "vielleicht" eine Online-Shopping-Tour unternehmen, das sind vier Prozent mehr als bei der letzten Umfrage. Nur 7,6 Prozent wollen nicht im Internet kaufen. Eine repräsentative Studie mit über 8000 Interviewten führten drei Institute im Dezember 2000/Januar 2001 für den "GfK Online-Monitor" durch.

Die Top-10-Aktivitäten der 14- bis 69-jährigen Befragten sind:

Private E-Mails senden/empfangen 52 Prozent
Berufliche Informationen einholen 39 Prozent
Berufliche E-Mails senden/empfangen 27 Prozent
Informationen über CDs und Musik 25 Prozent
Aktuelle Nachrichten 25 Prozent
Infos zu Computer und Software 24 Prozent
Online-Banking 23 Prozent
SMS senden/empfangen 20 Prozent
Aktienmarkt, Börsenkurse 20 Prozent
Software-Downloads 19 Prozent


Nach den Aktivitäten im Web erkundigten sich auch die Marktforscher der VNU-Marktstudie "Internet Trak", bei der in vier Wellen bis zum Juli 2000 in Deutschland, Großbritannien und Frankreich über 1500 Teilnehmer telefonisch interviewt wurden. In allen drei Ländern nutzen mehr als drei Viertel der befragten Anwender Suchmaschinen. Die Recherche zu einem bestimmten Thema ist für 63 Prozent der deutschen und für 87 Prozent der französischen Befragten ein Hauptgrund für das Surfen im Internet, Informationen zu Produkten oder Dienstleistungen holen sich 73 Prozent der deutschen, 70 Prozent der britischen und 66 Prozent der französischen Teilnehmer.

Rund die Hälfte der Befragten in den drei Ländern lesen aktuelle Nachrichten und laden Software aus dem Netz auf ihren Rechner. Beim Chatten sind die Franzosen mit 46 Prozent am aktivsten, die Deutschen mit 40 und die Briten mit 33 Prozent etwas zurückhaltender.

Eine Einteilung der Internetnutzer anhand ihres Online-Verhaltens haben McKinsey und MMXI Europe in einer Studie vorgenommen. Sieben Gruppen kamen dabei heraus. Die größte bilden mit 26 Prozent der Nutzer die Schnupperer, sich pro Monat mit 4,4 Stunden durchschnittlich lang im Web aufhalten und sich dabei relativ schnell durch die verschiedensten Themengebiete bewegen.

Die Kontakter (22 Prozent) hingegen stürzen sich in ihrer (kurzen) Online-Zeit auf Seiten wie GMX, Hotmail oder Bluemountain, um E-Mails zu verschicken. Convenience-Orientierte (21 Prozent) nutzen das Internet zum Einkaufen oder Recherchieren, um sich das Leben zu erleichtern.

Auch die Routiniers (14 Prozent) konzentrieren sich auf Seiten, die Informationen bringen, etwa Finanz- und Wirtschaftsangebote. Die Surfer, 11 Prozent der Nutzer, verbringen im Schnitt monatlich 13,4 Stunden im Netz und bewegen sich wie die Schnupperer zügig von Site zu Site. Jeweils drei Prozent der Nutzer schließlich gehören zu den Schnäppchenjägern und den Entertainment-Orientierten.

Erstere suchen in erster Linie Preisinformationen und lieben Seiten wie Ebay oder Letsbuyit, Letztere verbringen viel Zeit im Netz und konzentrieren sich auf ihre Hobbys wie Computerspiele, Sport oder Schach.


Internet-Adressen - Domains im Web

Nach einer Schätzung der Vermittlungsfirma GreatDomains.com sind 97 Prozent aller Begriffe im "Webster", dem Standard-Wörterbuch der englischen Sprache, in den USA schon für Internet-Adressen vergeben. Die häufigste Endung im Internet war und ist ".com". Hinter ihr verbirgt sich gut ein Drittel, nämlich 31 Prozent der insgesamt über 123 Millionen Hosts, das sind mit dem Internet verbundene Computer und Server. Mit einigem Abstand folgen ".net" und ".edu". Erst danach findet man Endungen, die eindeutig auf das Herkunftsland schließen lassen. Spitzenreiter sind Japan, Kanada, Großbritannien, Deutschland, und die Vereinigten Staaten. Die Vereinigten Staaten liegen zwar nur auf Rang neun. Berücksichtigt man allerdings, dass sich hinter einem Großteil der ".com"-Endungen Firmen mit Hauptsitz in den USA verbergen, dann verschiebt sich das Bild insgesamt zu Gunsten des WWW-Weltmeisters USA.


Zahl der Internet-Hosts nach Endung (gerundet)

1. .com - Kommerzielle Sites 38.405.800
2. .net - Netzwerke 36.490.800
3. .edu - Bildungseinrichtungen 7.976.260
4. .jp - Japan 5.908.140
5. .ca - Kanada 2.780.070
6. .uk - Großbritannien 2.534.830
7. .it - Italien 2.334.040
8. .de - Deutschland 2.239.370
9. .us - Vereinigte Staaten 1.845.920
10. .mil - US-Militär 1.815.910
11. .au - Australien 1.706.980
12. .nl - Niederlande 1.664.930
13. .fr - Frankreich 1.436.960
14. .org - Organisationen 1.305.800
15. .se - Schweden 1.048.450
16. .gov - Regierungen 951.200
17. .fi - Finnland 831.906


Browser-Marktanteile - Gewicht verschoben

Internet Explorer gegen Communicator: Microsoft hat den langjährigen "Browser-Krieg" mit Netscape um die Marktanteile ihrer WWW-Zugangsprogramme gewonnen. Der Anteil des Netscape-Navigators lag 1996 bei fast 90 Prozent. Seitdem sank er kontinuierlich. Auch andere Zugangs-Software hatte keine Chance.

Die Entwicklung der Browser-Anteile in Deutschland:

 
Netscape
Microsoft
Sonstige
 
April/Mai 1996
88,1 %
3,3 %
8,6 %
Okt./Nov. 1996
82,1 %
13,3 %
4,6 %
April/Mai 1997
75,6 %
18,2 %
6,2 %
Okt./Nov. 1997
60,2 %
37,5 %
2,3 %
April/Mai 1998
58,3 %
40,7 %
1,0 %
Okt./Nov. 1998
52,5 %
46,0 %
1,5 %
April/Mai 1999
47,5 %
51,5 %
1,0 %
Okt./Nov. 1999
40,0 %
59,2 %
0,7 %
April/Mai 2000
33,5 %
66,1 %
0,4 %

Die US-Site Browser-Watch und Webhits kommen zu folgenden Zahlen: Webhits ermittelte Anfang Juni 2001 74,4 Prozent für den Microsoft Internet Explorer und 24,4 Prozent für den Netscape Navigator. Browserwatch zählte 66,1 Prozent für Microsoft und 19,6 Prozent für Netscape. Die Zahlen können allerdings nicht als repräsentativ betrachtet werden, sie werten lediglich die Besuche auf der eigenen bzw. (bei Webhits) die Besuche auf den Kundenseiten im betreffenden Monat aus.


Suchmaschinen

Yahoo ist nach wie vor auch weltweit die beliebteste Suchmaschine, sie wird von über 40 Prozent der User benutzt (NUA, 31.3.2001). In der NUA-Liste folgen dann allerdings Google mit knapp 14 Prozent, MSN mit 13 Prozent und AOL mit 5,4 Prozent.

MSN hat besonders in den USA einen beeindruckenden Aufstieg hinter sich: Während im Januar 1999 nur gut ein Prozent der Anfragen an die Microsoft-Suchmaschine gingen, war sie im März 2001 bereits die am zweithäufigsten benutzte Suchhilfe.

Zahlen für die Nutzung der Suchmaschinen im deutschsprachigen Web findet man bei Webhits.de, allerdings nicht repräsentativ, sondern als Auswertung von Kunden-Webseiten. Bei den Suchmaschinen hat Yahoo - lange Zeit unangefochten an der Spitze - dort an Beliebtheit verloren und kämpft mit Google um den ersten Platz. Beide schwanken in der täglich aktualisierten Statistik um 20 Prozent. Der Aufstieg der als sehr schnell bekannten Suchmaschine Google ist beeindruckend: Ihr Anteil lag rund ein Jahr zuvor noch bei etwa sechs Prozent.


Nutzung der Suchmaschinen und Online-Kataloge in Prozent:

Google 19,6 Prozent
Yahoo 19,2 Prozent
Lycos 11,6 Prozent
Fireball 8,9   Prozent
web.de 7,6   Prozent
Altavista 6.7   Prozent
MSN Web-Suche 6,2   Prozent
Meta.Ger 6,1   Prozent
Infoseek 4,2   Prozent
Allesklar 1,0   Prozent

 


made possible by IPC Webdesign
Alfa Romeo